Diese Geschichte ist in den folgenden Publikationen erschienen:

Das Weingut Yalumba stellt auf Big-Bag-Entleerung von granulierter Weinsäure um

ANGASTON, SÜDAUSTARLIEN — Die ungebrochene Erfolgsgeschichte des ältesten australischen Familienweinguts Yalumba Family Wein Herstellers begann schon 1849 und beruht auf seinen außergewöhnlichen Produkten und dem geschäftlichen Geschick der diversen Generationen dieser Familie.

Das heutige Weingeschäft ist global und hart umkämpft. Erfolgreiche Weingüter müssen nicht nur auf die Vorlieben der Verbraucher reagieren, sondern auch auf unvorhersehbare Schwankungen im Angebot und im Marktpreis der wichtigsten Zutaten. Das war zum Beispiel 2018 der Fall, als die Manager von Yalumba erfuhren, dass sich der Preis für Weinsäure verdoppeln würde.

Als Reaktion ging man vom Kauf von flüssiger Weinsäure zu solcher in Granulat Form über, das in 1-Tonnen-Säcken geliefert wurde. Dies erforderte jedoch die Installation eines Schüttgut Entleerers mit integriertem flexiblem Schneckenförderer.


Wechsel von flüssigem zu solidem Schüttgut

Mit Weinsäure regulieren die Winzer den pH-Wert des Traubensaftes bei der Umwandlung in Wein. Beim korrekte pH-Wert unterbricht das Bakterienwachstum, so dass die Hefe den Zucker vergären kann und der Wein frisch, lebendig und farbintensiv wird. „Es geht darum, die richtige Balance zu finden“, sagt Luke Wilson, leitender Prozessingenieur bei Yalumba. Doch bei dieser Preisverdoppelung drohte die Weinsäure das Produktionsbudget erheblich zu belasten.

Der Weinsäure-Lieferant von Yalumba bot auch ein Granulat Produkt in 15-kg-Säcken an, aber die manuelle Entleerung war mit Sicherheits- und Gesundheitsrisiken verbunden. „Es ist sehr arbeitsintensiv, das Granulat in den Wein zu mischen“, sagt Wilson. Ein Bediener muss die 15 Kilo schweren Säcke aufschneiden und entleeren. „Wir kaufen in der Größenordnung von 100 Tonnen Weinsäure ein, und das ergibt eine Menge Säcke zum Tragen und Mischen von Hand.“

Weinsäure in Granulat Form war jedoch viel kostengünstiger, vor allem in 1-Tonnen-Big-Bags. Dies veranlasste Wilson dazu, sich nach einem Big-Bag-Entleerer zur Handhabung dieses Materials zu suchen.

Zu seinen Hauptanforderungen gehörte die Erfahrung des Anlagenherstellers im Umgang mit Weinsäure und die Fähigkeit der Anlage, mit minimalen menschlichen Eingriffen zu arbeiten.

Eine schnelle Lieferung war ebenfalls von größter Bedeutung, da die Geräte vor der Ernte und dem Auspressen der Trauben betriebsbereit sein mussten. „Wir benötigen diese Anlage beim Keltern der Trauben, da wir alle unsere pH-Einstellungen früh vornehmen wollen, um den Wein maximal zu schützen“, erklärt Wilson.

Yalumba entschied sich daher für einen BULK-OUT® Big-Bag-Entleerer mit Schneckenförderer von der Flexicon Corporation Australia. Das System wurde innerhalb von acht Wochen nach der Auftragsbestätigung geliefert und installiert. Damit kann das Weingut nun das Weinsäure Granulat vor der Traubenpressung in Wasser auflösen.


Übertragen des Inhalts eines ganzen Big-Bag in den Mischbehälter

Der BULK-OUT-Entleerer ist ein BFF-Modell mit einem abnehmbaren Sackhebegestell, mit dem volle Big-Bags vom Werksboden in das Entladegestell gehievt werden.

Der flexible Schneckenförderer Modell 1450 ist in der Lage, die Weinsäure 3 m weit mit einer Steigung von 48 Grad und einem Durchsatz von bis zu 4,25 m3 pro Stunde zu fördern. Alle produktberührten Oberflächen des Entleerers und des Förderers sind aus Edelstahl 304, mit Ausnahme des Polymer-Förderrohrs.

Ein Gabelstapler positioniert den Hubrahmen auf dem Werksboden über einen vollen Big-Bag, so dass ein Bediener die vier Big-Bag Riemen in die entsprechenden Z-CLIP™-Big-Bag Riemenhalter einhängen kann. Der Rahmen mit dem eingehängten Big-Bag wird dann vom Gabelstapler auf die federbelasteten POP-TOP Verlängerungsvorrichtungen auf den Rahmenpfosten gehoben. Ein voller Big-Bag drückt die Federn zusammen, die sich dann während des Entleerens strecken und so die Big-Bag Dehnung ausgleichen und den Materialfluss durch den Big-Bag Stutzen fördern.

Zum Entleeren des Big-Bag zieht ein Bediener den Big-Bag Stutzen in einen Trichtereinlaufschacht, der mit einer seitlichen Zugangstür, einem Dichtungsring und einem Filterstrumpf zum Auffangen des gesamten Staubs ausgestattet ist. Nach Lösen der Verschnürung des Auslaufs gleitet das Material in einen Bodentrichter mit 110 Litern Fassungsvermögen. Die Seitenwandwinkel des Trichters sind so gestaltet, dass sie den Fluss in den Beschickungsadapter der flexiblen Förderschnecke fördern.

„Aus betrieblicher Sicht ist die Beladung des Entleerers recht einfach“, sagt Wilson. Die gleichmäßige Zufuhr der Weinsäure führt zu einer schnellen und einfachen, durch ein Rührwerk unterstützten, Auflösung in dem 2000-Liter-Tank. „Wir brauchten nichts Ausgefallenes und können jetzt einen Big-Bag in weniger als einer Stunde mischen. So sind wir jetzt in der Lage, unsere Produktionsanforderungen zu übertreffen.“

Am Einlass des Förderers sitzt ein kapazitiver Näherungsschalter mit einem Lebensmittel geeigneten Teflon Verkleidung, der über eine Touchscreen-SPS mit einer Zeitschaltuhr für die Entleerung verbunden ist. Der Förderer wird gestartet und läuft so lange bis der Big-Bag leer ist. Er stoppt automatisch, wenn der Weinsäurespiegel unter den Niedrigstand des Näherungsschalter fällt und die Ausschaltverzögerungszeit abgelaufen ist. Dadurch stellen wir sicher, dass der gesamte Inhalt des Big-Bags in den Mischtank geladen wird, um das gewünschte 50-50-Verhältnis von Weinsäure zu Wasser zu erreichen.

Die Durchflussförderung wird durch die kombinierte Wirkung der federbelasteten Big-Bag Verlängerungsstützen und der FLOW-FLEXER™ Big-Bag Aktivatoren erreicht. Diese gegenüberliegenden Big-Bag Aktivatoren an der Bodenkante des Big-Bags werden mit immer längeren Hüben angehoben und abgesenkt. Dadurch wird der Big-Bag Boden in eine steile „V“-Form ohne Toträume gehievt und fördert somit das Entleeren. „Am Ende sind die Big-Bags wirklich leer“, bemerkt Wilson.

Die Säure im Tank bleibt stabil, sobald sie mit Wasser vermischt ist. „Die Lösung fällt weder aus noch wird sie mikrobiologisch instabil“, sagt Wilson. Der Winzer überträgt die Lösung dann je nach Bedarf auf die verpressten Trauben, ähnlich wie die zuvor in flüssiger Form gekaufte Weinsäure.

„Unser Geschäft ist die Herstellung von Wein“, stellt Wilson fest. „Wir sind keine Experten für Pulverhandling und -förderung. Wir hatten einen engen Zeitrahmen und verliessen uns auf die Expertise der Jungs von Flexicon. Das System ist einfach und funktioniert.“



Yalumba Family Winemakers 1849
+61 8 8561 3200
info@yalumba.com
www.yalumba.com

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Ein Bediener sichert den Big-Bag mit den Z-CLIP™-Big-Bag Riemenhaltern am Hubrahmen und lädt dann den Rahmen mit dem Big-Bag auf den Rahmen der Hauptaustrageeinheit.
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Die Weinsäure gelangt durch Schwerkraft aus dem Big-Bag in den Trichter und wird mit dem flexiblen Schneckenförderer in den Mischtank transportiert.
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Ein Bediener zieht den Big-Bag Stutzen in den Big-Bag-Schnittstellenschacht und löst die Zugschnur. Ein Dichtungsring, eine staubdichte Tür und ein Filterstrumpf halten den Staub zurück.
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Mit Weinsäure regulieren die Winzer den pH-Wert des Traubensaftes bei der Umwandlung in Wein.
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