Mobiler flexibler Förderer verkürzt die Dispersionszeit bei einem Lackhersteller um 30%

BRIGHTON, MI, USA — Ein flexibler Schneckenförderer und ein Trichter auf Rädern verkürzen die Mischzeit um 30% und haben so den Durchsatz bei der Herstellung von Autolacken und Primern bei Transtar Autobody Technologies, Inc. beschleunigt. Im Vergleich zum bisherigen manuellen Verfahren erzielt die automatisierte Förderanordnung eine schnellere Verteilung der fünf verschiedenen Trockenstoffen die in fünf mit Lösungsmitteln und Harzen gefüllte Hochgeschwindigkeitsmischer beigegeben werden.

Brightoner, Hersteller von Kfz-Aftermarket-Lacken, macht so außerdem seinen Arbeitsbereich staubfrei und setzt sein Personal produktiver und sicherer ein.

Früher musste ein Arbeiter 23 bis 35 kg schwere Säcke mit Titandioxid, Kalziumkarbonat und zwei Arten von Talkum in die Hochgeschwindigkeitsmixer mit einem Durchmesser von 135 bis 150 mm einkippen. Das ging sehr langsam. Die Pulver und Granulate verklumpten oft und es dauerte lange, bis sie in den zentralen Wirbel der Mischschaufeln wanderten, um sich vollständig in der gewünschten Mischung aufzulösen.

Jetzt wirft der 3 Meter lange, auf 45 Grad geneigte, tragbare flexible Förderer das trockene Material direkt aus dem Trichter in den Wirbel ab. Das Material verteilt sich gleichmäßig und schnell und ist dann bereit für den nächsten Schritt, das Mahlen.


Die Säcke werden staubfrei abgekippt

Der flexible Schneckenförderer mit einem Durchmesser von 11,5 cm rollt auf einem 1,8 m langen Wagen zusammen mit seinem quadratischen Trichter mit einem Fassungsvermögen von 0,25 m3. Der Bediener rollt den Wagen, der die Säcke transportiert, zu dem jeweiligen Mischer, um verschiedene trockene Materialien abzuladen. Während er die Säcke in den Trichter entleert, fällt Staub aus der Staubabsaugung der Anlage durch einen Schlauch in den entsprechenden Einlass am Trichter. Zudem hält das geschlossene flexible Förderrohr die Atmosphäre staubfrei.

Zur Stromversorgung wird das Stromkabel des Wagens an die nächstgelegene Steckdose in einem elektrischen Kabelkanal an der Decke angeschlossen. Die Elektrik des Förderers ist explosionsgeschützt, und die Förderschnecke ist aus funkenfreiem Edelstahl, da bei der Lackherstellung flüchtige Stoffe verwendet werden.

Der flexible Schneckenförderer bewegt das Pulver durch sein UHMW-Polyethylen-Außenrohr, das eine robuste, flexible Edelstahlschnecke umschließt, die von einem 3-PS-Elektromotor angetrieben wird. Nur die innere Schnecke kommt mit dem Material in Berührung. Während der Drehung zentriert sich die flexible Schnecke im Rohr selbst und stellt einen gleichmäßigen Abstand zwischen ihr und der Rohrwand her.


Die Materialien stellen eine Herausforderung dar

Zusammengenommen sind die fünf Materialien aufgrund unterschiedlicher Schüttdichten und der Tendenz mehrerer von ihnen, sich durch Verklumpen, Verkleben, Schmieren usw. ihrer Förderung zu widersetzen, besonders schwer zu bewegen. Diese sind ein rieselfähiges körniges Flockenharz, ein nicht rieselfähiges Titandioxidpulver, zwei Formen von halb frei fließendem Talkum mit geringer Dichte sowie das nicht rieselfähige Kalziumkarbonat.

Flexicon setzte hier seine BEV-CON™-Schnecke ein, die die Kompression des Materials auf allen Schraubenoberflächen mit Ausnahme der Oberseite reduziert. Nur diese treibt das Material in die gewünschte Richtung und fördert den Fluss auch der am schwierigsten zu handhabenden Produkte.

Weiterhin ist die Trichterkonfiguration so ausgelegt, dass nicht frei fließende Materialien keine Materialbrücken bilden. Der Vorlagetrichter besteht aus einer steilen Rückwand und gegenüberliegenden Seitenwänden mit auf Horizontalebene nach außen gezogenen Platten, die eine trapezförmige Fläche bilden. Die konischen Winkel vermindern die Neigung besonders schwer fließender Materialien, Brücken zwischen den Seitenwänden des Auslaufs zu bilden, bewirken stattdessen, dass sich Materialien nicht anlagern können, kontinuierlich zur steilen Rückwand geleitet werden und dort ungehindert abwärts fließen.

Die Füllschachtwände laufen zu einem trapezförmigen Einlass zum Adapter des Förderers zusammen, der ebenfalls über Scherflächen und vertikale Wände verfügt, die die Materialien deutlich besser als herkömmliche Adapter mit rechteckigem Querschnitt zur rotierenden Schnecke transportieren. Nach dem Austrag der Materialien in die Mischer reinigt der Bediener das Rohr, indem er die Schneckendrehung umkehrt und die untere Reinigungskappe abschraubt, um das restliche Material abzulassen.

Robert Wyrobek, Betriebsleiter von Transtar, sagt, dass er andere flexible Förderer sowie einen kontinuierlichen Rohrscheibenförderer in Betracht gezogen hatte, aber dann zu dem Schluss kam, dass diese sehr wartungsaufwändig sind. Er entschied sich für Flexicon, nachdem Flexicon Tests mit den Hausmaterialien durchgeführt und die jetzige perfekt funktionierende Lösung entwickelt hatte.


Erweiterungsfähig

Angesichts steigender Nachfrage plant Transtar, das Werk weiter aufzurüsten. „Unser 4-Jahres-Plan sieht vor, unseren heutigen Umsatz zu verdoppeln", sagt Wyrobek. Die sich bewährt habenden Flexicon-Förderer werden bei der Realisierung dieses Wachstums eine wichtige Rolle spielen.

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