Automatisierte Dosierung von Trockenbehandlungschemikalien mit flexiblem Förderer verbessert die Genauigkeit und Sicherheit eines Filtersystems

Waukesha, WI, USA — Oberlin Filter Company ist ein weltweit führender Anbieter von Hochdruck-Flachbett- und Flüssig-Feststoff-Filtersystemen für anspruchsvolle Anwendungen wie die Abscheidung von Schwermetallen und Harzen aus kolloidalen Suspensionen. Das Spitzen-Filtersystem DMax™ des Unternehmens, das „Imprägnierharz"-Abwasser reinigt, benötigt ein trockenes Chemikalienabgabesystem, das eine präzisere, sauberere und sicherere Dosierung ermöglicht, als dies mit manuellen Verfahren möglich ist.

„Der Clou beim Abscheiden von Schwermetallen und Harzen aus kolloidalen Suspensionen liegt darin, genau den richtigen Trockenstoff in das Abwasser einzubringen —gleichmäßig und in großen Mengen", erklärt Jeff Koepnick, Projektleiter von Oberlin Filter. „Genau das leistet der flexible Schneckenförderer von Flexicon."


Die präzise Einführung von Chemikalien ist der Schlüssel zum Filterprozess

Das System DMax™ verbindet die Oberlin-Druckfiltertechnologie mit einem Vorbehandlungsprozess, bei dem über einen flexiblen Schneckenförderer abgemessene Mengen an trockenen Chemikalien in das Abwasser eingeleitet werden, ohne dass Verschüttungen oder Staub entstehen, wie dies bei manueller Einleitung der Fall ist. Die Chemikalien wirken als Flockungsmittel, so dass sich kleinste Abfallprodukte zu größeren Feststoffen verklumpen, die dann gefiltered oder zur Entsorgung als Trockenkuchen entsorgt werden. Das gereinigte Abwasser kann in der ursprünglichen Anwendung kontinuierlich wiederverwendet oder als zulässiges Klärwasser abgeleitet werden.


Anpassung eines Fördersystems an den Prozess

„Wir haben zahlreiche Fördersysteme untersucht, bevor wir herausfanden, dass ein flexibler Schneckenförderer die beste Option für eine konstante Lieferung großer Mengen diverser Trockenchemikalien ist. Unsere Ingenieure wählten den flexiblen Schneckenförderer, weil er sowohl vertikal als auch horizontal fördern kann. Er ist langlebig und kann kleine Konfigurationen aufnehmen", sagt Koepnick.

Laut Koepnick untersuchte Oberlin Filter konkurrierende Einheiten und wählte dann einen flexiblen Schneckenförderer von Flexicon aus. „Uns war klar, dass wir einen Förderer brauchten, der robust gebaut ist, wenig oder gar keine Wartung benötigt und zuverlässig diverse Mengen aller Art von Trockenchemikalien transportiert."

Koepnick sagt: „Flexicon hat unseren DMax™-Prozess in seinem Testlabor ausprobiert und demonstriert, dass der Förderer unsere Trockenzutaten gemäß den Spezifikationen fördern würde, und bei uns im Werk hat sich das dann bestätigt. Wir wussten schon vor dem Kauf genau, wie der Förderer funktionieren würde."

Das Unternehmen erwarb einen Flexicon-Förderer vom Modell 1250 mit einem Rohr von 63 mm Durchmesser und 305 cm Länge. In Reihe mit Oberlins kleinsten Filtern und Tanks bildet der Förderer einen 1,8 m breiten und 8,2 m langen Maschinenstrang. Wenn die Behandlung großer (244 cm) Wassertanks erforderlich ist, erweitert Oberlin Filter das Filtersystem DMax™ um eine Big-Bag-Austrageeinheit von Flexicon, um große Mengen Trockenchemikalien zu fördern.


Geschlossener, staubfreier Förderer verbessert die Anlagenhygiene

Koepnick sagt: „Der Förderer hat nur ein einziges bewegliches Teil, das mit den Trockenstoffen in Kontakt kommt — eine langlebige, austauschbare flexible Schnecke, die von einem Elektromotor angetrieben wird."

Beim Drehen der Schnecke werden die Chemikalien nach vorne geschoben und die Schnecke zentriert innerhalb des Förderrohres. Eine abnehmbare Reinigungskappe am Einlauf des Förderrohres ermöglicht das Entleeren, Spülen, Abnehmen und Waschen von Rohr und Schnecke, so dass Kreuzkontaminationen bei Verwendung verschiedener Substanzen leicht vermieden werden.

Der Arbeitstank ist mit Hoch- und Niederstandsensoren ausgestattet, die einer SPS die automatische Steuerung der Materialzufuhr und damit die Lieferung der richtigen Menge Trockenchemikalien ermöglichen, ohne dass ein manuelles Entleeren erforderlich ist und ohne Risiko von Verschüttungen und Staubaufkommen.

Koepnick sagt, dass einige Reinigungssysteme bis zu 50 Pfund Trockenchemikalien pro Tag benötigen, was früher erforderte, dass die Arbeiter schwere Materialsäcke über Kopf heben mussten, um sie in kleine Trichter auf großen Tanks zu entleeren, wodurch Staub und Verschüttungen entstanden. Der Trichter des Förderers mit einer Einfüllhöhe von weniger als 122 cm hat dieses Problem beseitigt.

Obwohl die Behandlungschemikalien ungiftig und ungefährlich sind, sagt Koepnick: „Unsere Kunden sind froh, dass ihre Kläranlagen kein Staubproblem aufwerfen."

„Die meisten Unternehmen entsorgen das Reinigungswasser am Ende des Tages", so Koepnick abschließend, „aber die Ergänzung des DMax™-Systems durch eine automatisierte Förderung ermöglicht es unseren Kunden, das Abwasser wiederzuverwenden und/oder so sauberes Abwasser abzuleiten, dass sowohl die Kosten als auch die Umweltbelastung reduziert werden."

Das DMax™-System von Oberlin wird erfolgreich zur Behandlung von Schwermetall-, Emulsions-, Vibrations- und Farbstoffabwässern eingesetzt. Das Filtrationsgerätesortiment des Unternehmens ist seit über 35 Jahren integraler Bestandteil der Kühlung in der Präzisionsmahltechnik, der Autolack- und Zinkphosphatlinien und der Kraftwerks-Salzkristallisationssysteme.


Oberlin Filter Company
404 Pilot Ct.
Waukesha, WI 53188 USA
1-262-547-4900
info@oberlinfilter.com

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Das DMax™-Filtersystem arbeitet mit einem automatisierten System zum Eintrag von Trockenchemikalien, das eine genauere Dosierung als manuelle Methoden ermöglicht. Ein Trichter und ein flexibler Schneckenförderer von Flexicon fördern trockene Behandlungschemikalien in den Abwassertank.
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Der DMax™-Filterprozess: Eine bestimmte Menge an trockenen Behandlungschemikalien wird automatisch über einen Flexicon-Förderer aus dem Chemikalienbehälter (1) in den Arbeitstank (2) gefördert, der kolloidales Spülwasser aus einem Herstellungsprozess enthält. Das Schmutzwasser- und Chemikaliengemisch wird für eine voreingestellte Zeit gerührt und dann automatisch in den Druckfilter (3) geleitet, der die Feststoffe abscheidet und die Flüssigkeit in den Reintank (4) leitet. Die gleiche Menge an sauberem Spülwasser wird aus dem Reintank in den Prozesstank gepumpt, um den Füllstand aufrechtzuerhalten.
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